Erster Runder Tisch der Seniorenarbeit
SElbstbestimmtes Leben am Wohnort
Habichtswald. Selbstbestimmt alt werden am Wohnort. Beim ersten Runden Tisch der Seniorenarbeit in Habichtswald stand das selbstbestimmte Leben am Wohnort im Mittelpunkt – wie bleiben Senioren eigenständig, sicher und gut vernetzt, welche Angebote gibt es heute, was bedeutet Tagespflege, und wie wollen Menschen künftig alt werden? Rund 24 Prozent der 5200 Einwohner sind über 60 Jahre alt, weshalb es wichtig ist, gemeinsam Strukturen zu gestalten, die das Altern attraktiv machen.
Eine feste Vernetzung der Akteure ist dabei das zentrale Ziel: Vereine, Hilfsdienste und kommunale Akteure sollen neue Schritte ermöglichen, damit Nachbarschaftshilfe greifbar bleibt und Unterstützungsangebote dort verfügbar sind, wo sie gebraucht werden. Unter anderem nahmen die VdK-Ortsgruppe Habichtswald, der ASB, der Verband Wohneigentum Habichtswald, das Café Zeitlos, Pfarrerin Isabell Paul, die Diakonie, die Landfrauen, ein Sicherheitsberater für Senioren, Bürgermeister Dr. Daniel Faßhauer, Jugendarbeiter Marcel Bartel, Auszubildende Nikoletta Schin sowie weitere interessierte Bürgerinnen und Bürger teil. Die Gruppe ist offen für eine Erweiterung, denn der Wille dazu ist deutlich sichtbar.
Auf dem nächsten Treffen des Arbeitskreises der Senioren mit dem Landkreis Kassel am 24. Juni in Habichtswald sollen konkrete Strukturen erörtert werden: Welche Formate brauchen wir, welche Angebote bestehen bereits, und wie lässt sich Tagespflege besser erklären und zugänglich machen? Die Teilnehmenden betonten, dass das Altern in Habichtswald angenehm und attraktiv gestaltet werden muss – mit Blick auf Sicherheit, Mobilität und soziale Teilhabe.
Eine feste Vernetzung der Akteure soll sicherstellen, dass Senioren möglichst lange am regelmäßigen Alltag teilhaben können und dass Unterstützung dort verfügbar ist, wo sie gebraucht wird. Der Runde Tisch soll sich gern erweitern – der Wille dazu ist klar vorhanden – und auch weitere Akteure sollen ins Boot geholt werden, damit das Ziel einer selbstbestimmten, gut vernetzten Lebensgestaltung im Habichtswald erreicht wird. Weitere Das nächste Treffen findet nach den Sommerferien statt.
„Wir möchten das Leben in Habichtswald für alle Generationen attraktiv gestalten und dabei helfend zur Seite stehen, wenn Menschen hier vor Ort bis zu ihrem Lebensende bleiben möchten“, sagte Habichtswalds Bürgermeister Dr. Daniel Faßhauer. (mw)

