Aktueller Stand Neubau Mehrzweckhalle
Abriss bis zum jahresende
Dörnberg. Die Mehrzweckhalle in Dörnberg steht inzwischen leer. Das Gebäude wurde Ende Juni ordnungsgemäß an den Landkreis Kassel übergeben. Für die Vereine, die die Halle bislang genutzt haben, konnten dank des sehr kooperativen Miteinanders aller Beteiligten, alternative Veranstaltungsstätten gefunden werden.
Parallel laufen die Vorbereitungen für den geplanten Abriss. Das Bauamt der Gemeinde Habichtswald steht hierzu mit Hessen Mobil im Austausch, insbesondere hinsichtlich der Führung des zu erwartenden Baustellenverkehrs an der Bundesstraße im Bereich der Ortsdurchfahrt.
Für den bevorstehenden Abriss hat der Landkreis Kassel ein Schadstoffgutachten in Auftrag gegeben. Mit den Ergebnissen wird spätestens Ende September gerechnet. Auf Grundlage des Gutachtens soll anschließend ein Leistungsverzeichnis für den Abbruch und die erforderliche Schadstoffsanierung erstellt und veröffentlicht werden. Nach Angaben des Fachdienstes Technisches Immobilienmanagement des Landkreises Kassel könnte der Abbruch der Halle damit zum Jahresende erfolgen. Auch die Planungen für den Ersatzneubau schreiten voran. Die Vergabeempfehlung zur Beauftragung des Planungsbüros liegt inzwischen vor. Der Landkreis rechnet damit, dadurch die Baugenehmigungsplanung ebenfalls bis zum Jahresende erstellen zu können.
Der geplante Ersatzneubau der Mehrzweckhalle ist mit einer Erweiterung der Grundschule verbunden. Der Bund stellt für das Vorhaben 3,5 Millionen Euro zur Verfügung. Landkreis Kassel und Gemeinde Habichtswald sind gemeinsam an dem Projekt beteiligt. Über die Planungen hatte der Landkreis bereits bei einer Informationsveranstaltung im März informiert.
Eine Besonderheit des Projekts liegt darin, dass die Gemeinde Habichtswald als Trägerin der Mehrzweckhalle unmittelbar beteiligt ist.
Die ursprünglichen Planungen für einen Um- und Erweiterungsbau der Grundschule wurden inzwischen überarbeitet. Statt das bestehende Schulgebäude baulich zu verändern, soll dieses nun unberührt bleiben, sodass der Schulbetrieb während der Bauarbeiten möglichst uneingeschränkt fortgeführt werden kann. Die zusätzlich benötigten Räume sollen stattdessen im Neubau der Mehrzweckhalle geschaffen werden.
Für die Übergangszeit hat der Landkreis Ausweichmöglichkeiten in Form von Containern der Grundschule zur Verfügung gestellt. Damit sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, den Schulbetrieb auch während der weiteren Bau- und Planungsphase aufrechtzuerhalten. (mw)

