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Geschichte

Das Gebiet der Stadt war schon von der Urzeit bevölkert. Der Stromübergang spielte schon im römischen Zeitalter eine wichtige Rolle. Hier verlief der Handelsweg von Pannonien bis nach Dazien. Der Name der Siedlung läßt sich auf den Namen, des Sohnes des landnehmenden Führers Arpad zurückführen, welcher Solt hieß.
Die erste schriftliche Nennung des Stadtnamens Solt kann man in einer Gründungsurkunde aus dem Jahre 1145 finden.


Solt ist seit dem Jahr 1348 Stadt. An die städtische Abstammung knüpft sich eine Sage. Sie hat zwar keine schriftliche Überlieferung, aber sie ist eine lebende Legende unter den Soltern. Dieser Sage nach bekam die Stadt zwei Goldschlüssel von Bela dem Vierten, weil die Siedlung ihn vor den Tataren versteckte. Die Schlüssel wurden im Turm der reformierten Kirche eingesetzt, der in Folge eines Blitzschlages abbrannte. Die Goldschlüssel sind zusammengeschmolzen und verschwunden. Seitdem sind sie nur im Wappen von Solt sehen.

In den 1990er Jahren nahm unsere Stadt wegen der vorteilhaften zentralen geographischen Lage eine rasante wirtschaftliche Entwicklung. Die Stadt verfügt über eine gut entwickelte Infrastruktur. Die Trinkwasser-, Elektrizitäts- und Erdgasversorgung sind voll ausgebaut. Ca. 60 % der Haushalte verfügen über einen Telefonanschluss. Der Ausbau des Schmutzkanalnetzwerkes fing im Jahr 2000 an. Wegen der bisher erzielten Erfolge hat die Stadt am ersten Juli 1997 ihren Titel wiedererlangt, den sie im vorigen Jahrhundert verloren hat
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