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Klimaschutzinitiative

SuedLink
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Keine Monstertrasse in Habichtswald
Die Proteste der "Bürgerinitiative Habichtswald gegen SuedLink", gemeinsamen mit anderen BI‛s gegen die Monsterstromtrasse SuedLink waren erfolgreich. Bundesregierung und Bundestag haben auf Grund der erheblichen Widerstände entlang des geplanten Trassenkorridors beschlossen, die Leitung in der Regel als Erdleitung auszuführen. Daraufhin hat das Unternehmen TenneT (Planer und Betreiber der SuedLink-Stromleitung) die Verbindung von Nord nach Süd als reine Erdkabelverbindung neu geplant.

Wie Sie auf der Karte von TenneT ersehen können, nimmt die nun vorgesehene Erdverkabelung einen völlig anderen Verlauf. Die Leitungstrasse verläuft also nicht mehr in unmittelbarer Nähe unserer Gemeinde, sondern östlich von Kassel.

Die BI Habichtswald gegen SuedLink zeigt sich erfreut über die für Habichtswald erfreuliche Entwicklung und dankt allen Mitgliedern der Bürgerinitiative sowie der Gemeinde Habichtswald und Bürgermeister Thomas Raue für die konsequente Unterstützung gegen die Monsterstromleitung.



Stellungnahme Bürgermeister
Die Gemeinde Habichtswald und alle Bürgerinnen und Bürger haben der Bürgerinitiative und damit jedem einzelnen Aktivisten sehr viel zu verdanken. Sie haben sich mit großer Leidenschaft und hohem Engagement diesem Thema gestellt und nicht nur einfach „NEIN“ gesagt, sondern sie haben Aussagen kritisch hinterfragt, Recherche betrieben und auch Alternativen aufgezeigt. In vielen Sitzungen war bis zuletzt zu spüren, wie wichtig jedem einzelnen dieses Thema ist.

Ganz besonders möchte ich Herrn Bürgermeister a.D. Wolfgang Aßhauer – Danke - sagen. Wolfgang Aßhauer hat sich aus der aktuellen Kommunalpolitik eigentlich zurückgezogen, doch bei diesem Thema sprühte er förmlich vor Ehrgeiz und alternativen Ideen. Ihm war es sehr wichtig, gemeinsam mit weiteren Mitstreitern aufzuzeigen, dass diese Südlink Trasse eigentlich überflüssig ist, da es hervorragende Alternativen gibt. Er hat die Arbeitsgruppe immer wieder motivieren können und am Ende stand der Erfolg.




Sanierung der Straßenbeleuchtung mit 305 LED-Leuchten

Die Gemeinde Habichtswald hat sich an einer Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) beteiligt. Primäres Ziel eines Förderprogramms für Kommunen ist die gleichzeitige Einsparung von Energie und der damit verbundenen Einsparung des CO2-Ausstoßes.
Seitens der Gemeinde Habichtswald ist geplant, in einem ersten Schritt 305 Straßenleuchten mit aus heutiger Sicht veraltetem Leuchtmittel durch energiesparende LED-Beleuchtung zu ersetzen. Hierfür wurde über den Projektträger Jülich ein entsprechender Antrag gestellt, die auch genehmigt wurde. Projektlaufzeitbeginn ist am 01.11.2011 und endet 31.10.2012.
Für die Kommunen ist diese Klimaschutzinitiative besonders interessant, da die Kosten von Seiten des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit mit einer Förderquote von 40 % getragen werden.

[Stand Oktober 2011]



Weitere Sanierung mit 40 LED-Leuchten und Laufzeitverlängerung

Bedingt durch ein gutes Ausschreibungsergebnis bei den zwischenzeitlich montierten LED-Leuchten können die bei der Gemeinde Habichtswald nicht aufgebrauchten Finanzmittel des Klimaschutzprogramms für weitere Sanierungen mit LED-Straßenleuchten verwendet werden. Geplant ist daher die Erneuerung von 40 LED-Leuchten der Bundesstraße B251. Der Abschluss der Maßnahme erfolgt voraussichtlich Mitte 2013.

[Stand November 2012]

Weiter Informationen finden Sie auf der Seite des BMU oder des Projektträgers Jülich