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Fest der leisen Töne

FdlT

Fest der leisen Töne 2018

Das nun schon zum 32sten Mal stattfindende Fest der leisen Töne musste erstmals in der Geschichte ausweichen. Auf Grund der lang anhaltenden Trockenheit musste es kurzfristig vom angestammten „Höllchen“ nach Ehlen auf den Festplatz am Erlegrill verlegt werden.

 

Diese Tatsache und das hervorragende Wetter sorgten dafür, dass während des ganzen Wochenende zahlreiche Besucher den Weg auf das Festgelände fanden. Dazu zählten nicht nur die Stammgäste, die sich erst mal mit dem ungewohnten Ort anfreunden mussten, sondern auch zahlreiche Neugierige, welche die Ortsnähe nutzten, um dem Tönefest einen kleinen Besuch abzustatten.

 

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Runder Auftakt am Freitag

Ein -regelmäßigen Besuchern- des Festes gut bekannter Singer-/Songerwriter eröffnete am Freitag den Reigen der Künstler. Markus Zosel lässt sich nicht auf ein Genre festlegen. Er erzählt Geschichten, singt und spielt Gitarre nicht allzu ernst, sondern immer mit einem Augenzwinkern. Ein perfekter Einstieg in das Tönefest.

 

Als nächstes betrat Robert Carl Blank die Bühne. Mit seinen gesungenen Reiseberichten nimmt er das Publikum auf Anhieb mit und leitet so perfekt in den Abend über.

 

Seit 1991 sind Sängerin Martina Maschke und Pianist Ecki Hüdepohl als It`s ME unterwegs. Sie mischen Rock, Pop, Soul und Blues zu einem Programm, das für eine besondere Stimmung sorgt, die einfach perfekt zum Fest der leisen Töne passt. Kein Wunder, dass das Publikum lautstark um eine Zugabe ruft - wie übrigens kaum einer der Künstler ohne eine Zugabe von der Bühne durfte.

 

Den Abschluss des Freitag Abend machte Robby Ballhause mit einem sehr amerikanischen Programm. Nach ein paar Stücken steigt Ecke Hüdepohl von It`s ME mit ein und ein Gefühl, wie in den Anfängen des Fest der leisen Töne macht sich breit. Das gefiel den ca. 300 Besuchern naturgemäß ganz besonders.

 

Der Samstag für Jung und Alt

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Traditionell startet der Samstag mit dem Kinderprogramm. Das Theater Lakupaka hat eine Version von „Rapunzel“ im Gepäck, die bereits international für Aufsehen gesorgt hat. Kerstin Ruhm vom Kindertheater ist ganz begeistert von den jungen Zuschauern: „die waren so unheimlich aufmerksam“. Viel zu staunen und zu lachen gab es anschließend bei der Zaubershow von Fabian Raabe.

 

In den Abend starten die Zuschauer dann mit Bill Sauer. Er geleitet die Anwesenden auf angenehme Art in den Abend mit seinen spanisch- und englischsprachigen Songs, teils Cover-Versionen von Hits der letzten 5 Jahrzehnte, teils eigene Kompositionen.

 

Danach gaben „Makke“ ihr Debüt. Die Musiker sind alle seit langem aktiv, spielen aber in dieser Besetzung erstmals zusammen. Ihre auf Deutsch vorgetragenen Werke kommen sehr gut an.

 

Für viele das Highlight des diesjährigen Festes der leisen Töne ist Mathew James White. Er begeistert mit seinen eingängigen Singgeschichten nur begleitet mit der akustischen Gitarre. Diese leisen Töne sind es, die das Fest ausmachen und so verwundert es nicht, dass Mathew James White auch beim 5ten oder 6ten Auftritt noch für große Begeisterung sorgt.

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Ebenfalls ein gerne gesehener Gast sind Westerland Green aus Berlin. Das Trio um Sängerin Susanne Werth präsentiert Songs zwischen Folk, Pop, Chanson, Jazz und Country. Die Songs erklingen in mehreren Sprachen. Die intensive Stimme der Sängerin und die zauberhaften Melodien ihrer Begleiter Arne Zauber und Friedrich Barniske lassen die Zuschauer gebannt lauschen.

 

Den Rausschmeißer am Samstag Abend gaben in diesem Jahr Doug & Harry. War es die meiste Zeit eher verträumt und romantisch, auch ohne Wald und Höllchen-See, boten die beiden Musiker aus dem Wolfhager Raum soliden Pop und Rock mit Blues-Einflüssen.

 

Abschluss und Dank an alle Helfer

Der traditionelle Gottesdienst am Sonntag Morgen war in diesem Jahr gut besucht. Bei vollem Zelt fand Gottes Wort bei Vielen Gehör.

 

Ein großer Dank gilt allen Helfern, die am Gelingen des Festes beteiligt waren. Da sind die Helfer während des Festes, die für einen reibungslosen Ablauf und die Versorgung der Gäste sorgen. Aber auch die vielen helfenden Hände im Hintergrund, die schnell mal hier und da etwas ausbügeln. Nicht zu vergessen die Mitarbeiter, die bereits lange vorher planen, den Festplatz auf- und wieder abbauen. Ohne die zahlreichen Helfer wäre diese überregional bekannte Fest nicht machbar. Herzlichen Dank dafür.